Forschung

Copyright @ Andre Pittig. Angelehnt an: Richter, Pittig, Hollandt & Lüken (2017). Zeitschrift für Psychologie.

 

Was ist Translationale Psychotherapie? Translationale Forschung beschreibt allgemein das Bestreben, auf wissenschaftlicher Grundlagenforschung aufbauend, neues klinisch anwendbares Wissen zu schaffen, bestehende Interventionen zu optimieren und neue Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen.

Die Professur verfolgt diese Agenda unter dem Motto „Vom Labor in den Alltag und die Behandlung“ mit der Vision, die Prozesse und Mechanismen der Entstehung und Behandlung von psychischen Störungen zu verstehen und psychotherapeutische Interventionen zu verbessern. Fokus hierbei sind emotionale Lern- und Entscheidungsprozesse bei Furcht, Angst und Angststörungen sowie deren psychotherapeutische Behandlung.

Für dieses Ziel kombinieren wir vielfältige Methoden und Studiendesigns (siehe Abbildung). So sollen beispielsweise kontrollierte Erkenntnisse aus Laborstudien zum Er- und Verlernen von Angst und Vermeidung („Was moderiert instrumentelles Vermeidungslernen?“) in Smartphone-basierten Alltagsstudien und in Psychotherapiestudien überprüft werden. Unsere Forschung versteht sich als wechselseitige Translation, d.h. es sollen nicht nur Erkenntnisse aus der Grundlangenforschung in die klinische Anwendung übersetzt werden, sondern auch anwendungsrelevante Fragestellungen („Wann entscheiden sich Patienten*innen sich ihren Ängsten zu stellen?“) auf laborexperimentelle Paradigmen übertragen werden.

Mehr zu den einzelnen Forschungsfeldern erfahren Sie unter den folgenden Links.